Aus diesen Gründen sagen wir Ja:

  • Mit 16 übernehmen Jugendliche Verantwortung: Sie wählen den Berufsweg, beginnen die Lehre und entscheiden über die eigene Religionszugehörigkeit. Die Rechtsordnung traut jungen Menschen in diesem Alter längst eigene Entscheidungen zu. Wer in diesem Alter Verantwortung übernimmt, soll auch mitbestimmen können.
  • Abstimmungen bestimmen über die Zukunft: Viele Entscheide an der Urne haben Auswirkungen auf die Zukunft und damit vor allem auf die jungen Menschen. Die Stimmen der jungen Wähler:innen ist darum wichtig. Sie früh einzubeziehen heisst auch, sie früh in die Pflicht zu nehmen.
  • Balance der Demokratie sichern: „Avenir Suisse“ errechnete, dass sich bis 2035 das Alter des Durchscnittswählers weiter erhöht und auf über 60 Jahre klettert. Der Überalterung der Demokratie müssen wir entgegenwirken. Mit dem Stimmrechtsalter 16 können in Graubünden rund 3000 junge Menschen, rund 2 Prozent der Stimmberechtigten, mitentscheiden. Das stärkt den Generationenvertrag.
  • Chance für die Demokratiebildung:
    Mit Stimmrechtsalter 16 werden Jugendliche genau in der Lebensphase abgeholt, in der politische Themen in der Schule und Ausbildung ohnehin vermittelt werden. Experten, Jugendverbände betonen seit Jahren, dass politische Partizipation kein theoretischer Zustand ist, sondern erlernt werden muss. Die Koppelung von Stimmrecht und Bildungsprozessen bietet hierbei ein enormes Potenzial.